Ungewöhnliche Vibrationen am Motor? Hohe Temperatur im Feldgerät? Schaumbildung im Tank? Drohendes Maximum der Betriebsstunden von Wechselwerkzeugen?
Sobald Statusinformationen gezielt vom Sensor ins IIoT gelangen, wird aus der Zustandsabfrage ein digitaler Mehrwert. Erfahren Sie mehr über TURCKs vielseitige Systemlösungen für Neuanlagen – unabhängig davon, ob Sie Daten direkt an der Maschine (IP67) oder im Schaltschrank (IP20) einsammeln wollen.
Zusatzinformationen verwerten
Um kritische Werte zu überwachen, ist in der Regel kein separater Sensor für Condition-Monitoring-Aufgaben erforderlich. Stattdessen liefern IO-Link-Geräte beides: Prozessdaten sowie azyklische Gerätedaten – also Parameter oder Diagnosen. Aber auch ein Standardsensor kann mithilfe der passenden Feldbusstation wichtige Zusatzinformationen bereitstellen. Über die Programmierumgebung ARGEE hinterlegen Sie dafür in TURCKs IP67-Block-I/O-Modulen mühelos Bedingungen und Aktionen – von einfach bis komplex.
Direkter Weg ins IIoT
TURCKs Ethernet-fähige I/O-Hardware unterstützt gleich drei Protokolle: Profinet, EtherNet/IP und Modbus TCP. Wegen dieser „Vielsprachigkeit“ können I/O-Systeme oder Block-Module vorverarbeitete Zustandsdaten über ein dediziertes Protokoll an einen Edge Controller übertragen – und das, ohne die Kommunikation der Prozessdaten an die Steuerung zu beeinträchtigen. Je nach Monitoring-Bedarf führt der Informationsfluss von dort aus entweder in das Prozessleitsystem oder in eine Cloud, etwa via OPC UA oder MQTT.
Schaltschrank im Blick
Temperaturanstieg, hohe Luftfeuchtigkeit oder unsachgemäß verschlossene Türen – das sind nur drei Gefahrenquellen für Schaltschränke und ihre teils hochsensiblen Komponenten. Auf Nummer sicher gehen Anwender mit kompakten Schaltschrankwächtern, die über interne oder externe Sensoren wichtige Werte kontrollieren. TURCKs IM18-CCM sendet diese Daten sogar per Ethernet in die IT-Welt.